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Innovatives Ortungsverfahren für Abwasserdruckleitungen
In der Vergangenheit wurden Kunststofffernleitungen mit Molchsendern geortet. Diese Systeme sind auf Grund ihrer Anfälligkeit fast vom Markt verschwunden.
In der digitalen Welt der Geographischen-Informations-Systeme können sämtliche Leitungsverläufe aktuell und übersichtlich dokumentiert werden. Alle sichtbaren Ver- und Entsorgungseinrichtungen sind für eine digitale Dokumentation zuerst vor Ort einzumessen. Leitungen, die keine oberirdischen Armaturen haben, müssen geortet werden. Da können Probleme bei Kunststofffernleitungen im Wasser- und Abwasserbereich entstehen. Die Besendung mit elektrischen Signalen oder Pulswellen führte in diesen Fällen oft zu ungenauen Ergebnissen.
Drahtsonde mit Fallschirm
Eine neue Methode ist die von Steinbacher-CONSULT mitentwickelte Drahtsondentechnik. Im Bereich der Hebeanlage wird die Installation an eine druckdichte Armatur angesetzt. Über die Installation führt man die Drahtsonde in die Leitung ein. Hierbei zieht ein sogenannter „Fallschirm“ in der Fließrichtung des Mediums einen Spezialdraht hinter sich her.
Bei starker Spannung oder nach einem gewissen Zeitintervall des Sondenkopfes in der Leitung schließt sich der Zugfallschirm. Der Auslösemechanismus ist so eingestellt, dass ein Verkeilen oder Abriss verhindert wird.
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