| Projektbeispiele |
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Wasserversorgung Lechfeld
Aufgrund hoher Wasserverluste und hydraulischer Probleme im Wasserversorgungsnetz des Zweckverbandes wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen geplant und durchgeführt. Die Bemessung der neu zu verlegenden Leitungen basiert auf einer hydrodynamischen Kalkulation des Versorgungsnetzes.
Es wurden ca 20 km Neuleitungen verlegt und 15.000 m Hausanschlußleitungen erneuert. Die Brunnenzuleitungen zum Wasserwerk erreichen eine Gesamtlänge von 3.400 m, die Zuleitungen zu den beiden Übergabeschächte zur Kaserne der Bundeswehr eine Gesamtlänge von ebenfalls 3.400 m. Im Versorgungsgebiet gibt es einen Höhenunterschied von 40 m, so dass für die Gemeinden Kleinaitingen und Oberottmarshausen eine Druckminderung um 2 bar realisiert wurde.
Das Trinkwasser des Zweckverbandes war erheblich mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln belastet, so dass neue Brunnenstandorte gesucht werden mussten. Wegen der besonderen Standortbedingungen der Lechfeldebene und mit Genehmigung des Wasserwirtschaftsamtes, erschloss der Zweckverband Wasser aus tieferen Schichten (fast 200 m). Die Ergiebigkeit liegt bei 30 l/s und respektive 50 l/s.
Das Wasserwerk des Wasserzweckverbandes Lechfeld besteht aus Betriebsgebäude mit Werkstatt, Lagerhalle und erdüberdecktem Trinkwasserspeicher. Im Betriebsgebäude wird das Wasser aus den Tiefbrunnen aufbereitet, d.h. Eisen und Mangan werden entfernt und anschließend mit dem Wasser aus den Flachbrunnen gemischt. Anschließend wird das Wasser in den Trinkwasserspeicher eingespeist, von dort der Druckerhöhungsanlage zugeführt zur Einspeisung ins Versorgungsnetz. |
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Die Steuerzentrale des Wasserwerks verfügt über ein komplettes Prozessleitsystem zur Datenerfassung und Steuerung der einzelnen Komponenten der Wasserversorgung.
Das Betriebsgebäude ist mit Sozial- und Sanitärräumen für die Belegschaft des Wasserwerks ausgestattet.
In der Lagerhalle befindet sich unter anderem das Notstromaggregat, das vor allem für die Druckerhöhungsanlage essentiell wichtig ist. Im Falle eines Stromausfalls muss der Notstrombetrieb innerhalb von 45 s einsetzen, da in den Druckbehältern nur ein Wasservorrat für etwa eine Minute enthalten ist.
Der Trinkwasserbehälter mit einer Größe von 4.000 m3 dient als Puffer zwischen maximaler Brunnenförderrate von 110 l/s und maximal zu erwartenden Trinkwasserverbrauch von 200 l/s. Er ist, wie bereits erläutert, als Saugbehälter ausgeführt .
- Maximaler Trinkwasserverbrauch 200 l/s
- Verbund von 6 Lechfeldgemeinden und BW-Kaserne Lechfeld
- 15.000 EW, 5.000 Personen Kaserne, 4.750 Großvieheinheiten
- Neuplanung von 2 Tiefbrunnen und Wasserwerk
- Sanierung des Wasserversorgungsnetzes (Gesamtlänge 120 km)
- Projektmanagement und Bauleitung
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