Geodatenmanagement Gastransportleitung

GIS-gestützte Baudokumentation und Flächenanalyse für eine effiziente Trassenabwicklung

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Geodatenmanagement für ein 40 Kilometer langes Trassenprojekt

Hochauflösende Bilder dank Drohnenflug

Beim Bau einer Gastransportleitung entstand entlang der rund 40 Kilometer langen Trasse ein temporärer Arbeitsraum von bis zu 100 Metern Breite. Da mehrere tausend Flurstücke betroffen waren, wurde für die Baudokumentation und Entschädigungsermittlung ein weitgehend automatisierter GIS-Workflow entwickelt. Die gesamte Trasse wurde per Drohne beflogen und anhand der hochauflösenden Luftbilder der tatsächlich beanspruchte Arbeitsraum als Vektorfläche digitalisiert. Anschließend wurden die Flächen im GIS mit dem Flurstückskataster verschnitten. Für jedes betroffene Flurstück konnten dadurch die geplante und die tatsächlich genutzte Fläche ermittelt und gegenübergestellt werden. Zur effizienten Verarbeitung der großen Datenmengen wurden Datenbanken aufgebaut. Darin wurden Flurstücksnummern, sowie Soll- und Ist-Flächen miteinander verknüpft. Die GIS-gestützten Verschneidungs- und Auswertungsprozesse wurden dabei weitgehend automatisiert und reproduzierbar umgesetzt. Im weiteren Projektverlauf wurde durch eine weitere Drohnenbefliegungen ein digitales Oberflächenmodell erstellt. Auf dieser Grundlage werden im GIS die Leitungsüberdeckung entlang der gesamten Trasse ermittelt und die ordnungsgemäße Wiederherstellung des ursprünglichen Geländezustands überprüft. Als Ergebnis liegt für jedes betroffene Flurstück ein strukturierter Datensatz als Grundlage für die Entschädigungsermittlung vor. Die Verbindung von Drohnenbefliegung, GIS und Datenbanktechnologie ermöglichte eine flächendeckende, nachvollziehbare und effiziente Bearbeitung des gesamten Trassenverlaufs.

Eckdaten

  • Projekt: GIS-gestützte Baudokumentation einer Gastransportleitung
  • Trassenlänge: 40 km
  • Arbeitsbreite: bis zu 100 m
  • Umfang: mehrere tausend Flurstücke
  • Datenerfassung: Drohnenbefliegung und Luftbildauswertung
  • GIS-Auswertung: Verschneidung von Arbeitsraum/Oberflächenmodell und Flurstückskataster
  • Datenmanagement: Verknüpfung von Volumina, Flächen- und Flurstücksdaten
  • Ergebnis: Soll-Ist-Flächenvergleich je Flurstück

Beteiligte Fachbereiche

GIS

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Vermessung

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Weitere Referenzen

Bahnhof Dillingen

Kanalnetz Fürth

Zur

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